Stille:zeit - Zukunft ruft an

Stille:zeit - Zukunft ruft an

**Das Leben ist zu kurz, um in einem Beruf oder auch im eigenen Unternehmen zu arbeiten, das krank macht. Bekanntlicherweise gibt es tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. (C.L.Börne) ** Arbeitssicherheit schützt nicht nur die Gesundheit des Unternehmers und des Mitarbeiters, sondern auch die des Unternehmens. Mancher Unternehmer, manche Führungskraft hat auf diesem Hintergrund sein bisheriges Leben mit einem Wechsel in einen ganz anderes berufliches Umfeld transformiert und ist so zu neuem Wachstum gekommen.

"Stille:Zeit® - Zukunft ruft an" ist der Interview-Podcast mit Unternehmern und Führungskräften, die erfolgreich (mindestens) eine zweite Karriere in einem ganz anderen Bereich gestartet haben.

Das Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement, berät seit rund 25 Jahren erfolgreich Unternehmen, Unternehmer und Mitarbeitende (m/w/d). Der Moderator Stefan Hund begleitet seit 2004 International Unternehmer und Führungskräfte. Sein Spezialgebiet sind Schweigeseminare.

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Stillezeit-008-Amata Bayerl

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AMATA BAYERL

Von der Nonne zur Finanzberaterin.

Liebe Amata, ganz herzlich willkommen. Dadurch, dass manche vielleicht deinen Podcast kennen, aber dich nicht Unbedingt: Wer bist du?

Ganz herzlichen Dank für die Einladung lieber Stefan. Ich finde es sehr spannend wie du mich angekündigt hast, denn ich sage immer nur: Von der Nonne zur erfolgreichen Unternehmerin. Ich habe mich noch gar nie als Finanzberaterin empfunden, aber du hast absolut Recht, ich zeige Menschen wie sie ein erfülltes und finanziell freies Leben führen können. Von daher schon so, ja. Ich bin momentan gerade auf Weltreise, deswegen rufst Du mich hier in Kolumbien an. Und von meinem Werdegang her: Ich war einfach 20 Jahre im Kloster. das war für mich auch eine wertvolle, wichtige Zeit, die ich auch nicht missen möchte. Ich bin dann 2002 schon ausgetreten und habe mich ja erstmal umgeschaut, mir eine Anstellung gesucht, habe da ziemlich bald gemerkt, das ist nicht ganz mein Sinn, ich habe im Kloster ein Bildungshaus geleitet, habe da Seminare gehabt für das Bildungshaus und hab dann mich selbstständig gemacht nebenher mit Seminaren, mit Coaching-Tätigkeit mit meiner Tätigkeit und musste dann leider erleben … 2009 aus gesundheitlichen Gründen bin 3 Monate ausgefallen. Ich hatte Krebs im Endstadium, hab zwar keine Chemo, keine Bestrahlung gemacht und war dann einfach auch eine Zeit lang weg. Das ist als Selbständige ganz schön herausfordernd und ich hatte dieses große Glück, dass ich vorher schon was kennengelernt hab, um mir ein residuales Einkommen aufzubauen, das heißt auch in der Zeit, wo ich nicht arbeiten konnte, kamen dann immer so um die 3.000 € rein. Es war damals aus gesundheitlicher Sicht, find ich ganz wichtig, weil als ich mich gegen Chemo entschieden habe und für eine biologische Krebstherapie, die ich aber dann selbst zahlen musste. Die Kosten lagen aber auch locker jedesmal bei 10.000 € und da habe ich das erste Mal so mit dem Thema Finanzen beschäftigt und habe gemerkt, dass es unheimlich Freiheit schenkt, wenn man sich was aufbaut, es einfach weiter fließt - auch wenn man mal nicht arbeiten kann oder will. Ja und in der Folgezeit habe ich hier dann ja mich weiterentwickelt und hab einfach jetzt festgestellt, ich möchte ja ganz vielen Menschen und vor allem Frauen zeigen wie sie so ein glückliches erfülltes Leben führen können, das auch finanziell frei ist. Ein Leben, wo sie frei Entscheidungen treffen können, ob das jetzt im Hinblick auf die Familie ist, auf die Kinder, auf das eigene Tun, auf Reisen, aber auch was Sinnvolles zu machen, also anderen helfen zu können … all das war so für mich da drin. Ja und so habe ich mir was aufgebaut. Ich bin jetzt eben seit Januar auf Weltreise und arbeite so von unterwegs aus, ein bis zwei Tage die Woche. Das ist so das, was ich im Moment mach.

1. Was machst du genau?

Was ich ganz genau mache? Ich zeige Frauen, also das heißt ich habe eine eigene Gruppe in Facebook: „Finanzielle Freiheit für Powerfrauen“ und dann zeige ich Frauen in einem fünf Schritte Plan, wie sie sich das aufbauen können … eine finanzielle Freiheit. Also das heißt, ich begleite sie im ersten Moment rund um das Thema „Mind-Set“ - also unsere Grundeinstellung, unser Denken. Ja, all das, dann aber auch hinzuschauen, was gibt's für Möglichkeiten für mich ein residuales Einkommen aufbauen und dann es aber auch wirklich umzusetzen. Ich begleite Frauen dabei, oder zum Teil auch Männer, zu schauen, was passt denn zu ihnen? Denn es ist ja nicht alles passend. Ich habe mein Haupteinkommen zum Beispiel über Network Marketing. Das passt aber nicht für jeden und da muss man einfach genau hinschauen, was ist das Passende? Wenn wir das dann haben hier, dann in die Umsetzung kommen, weil „Erfolg liebt System“. Ein klares einfaches System, dass ich in Anführungszeichen nur noch halb so viel arbeite, doppelt so viel verdiene und dann auch wirklich die Zeiten zum Auftanken habe. Auch das ist ein wichtiger Punkt, wo ich mit den Menschen hin schau, was gibt es für Möglichkeiten zum Auftanken und wie können sie das in ihrem Alltag integrieren. Das mache ich mit Seminaren also online Seminare, Einzelcoaching, Einzelbegleitung, aber auch mit offline-Seminaren. Ich habe so Retreats in Klöstern auf Mallorca, also je nachdem was für jemanden einfach passt.

Wenn ich so an die Anfänge der 2000er denke, da war ja für dich im Endeffekt, wenn ich das hier so höre, die größte Veränderung? Was war der eigentliche Auslöser, wenn ich fragen darf?

Der eigentliche Auslöser war einfach, dass es für mich nicht mehr stimmig war. Ich habe mich weiterentwickelt in einer Form, ich habe immer schon gern gelernt und Seminare und Ausbildungen gemacht und habe mich weiterentwickelt, hab irgendwann gemerkt, es passt nicht mehr. So das, was ich lebe schränkt mich ein, nimmt mir die Luft zum Atmen und ich hatte zum Glück einen guten Begleiter einen Jesuitenpater, der war schon weit über 70 und er hat immer gesagt: „Gott ist ein Gott des Lebens!“ und spür einfach hin wo ist hier noch mehr Leben möglich. Ja und in diesem hin spüren, das hat für mich neun Monate gedauert. Und die Entscheidung kam auch in Exerzitien, also in acht Tage Schweigen. Da war auf einmal klar: Ich darf gehen, mein Ziel ist nach wie vor das gleiche, aber der Lebensweg, die Lebensform darf sich verändern und da bin ich dann ausgetreten danach und ja habe ein neues Leben gestartet.

Das ist schade für den Orden, schön für dich.

Ja, das ist richtig das ist richtig.

Das ist natürlich auch noch mal eine totale, ich sag mal Umorientierung, Neuorientierung. Wer waren, aus damaliger Sicht, deine größten Unterstützer beziehungsweise Kritiker, würdest du dieselben heute auch noch in derselben Position sehen, also Kritiker von damals sind die Kritiker von heute oder siehst du das inzwischen anders?

Also, wenn es um diese Veränderung geht, was den Klosteraustritt betrifft, da waren die Unterstützer muss ich sagen, vor allem mein Papa. Also der hat gesagt: „Mädel endlich hast du es kapiert und ich unterstütze Dich in jeder Form.“ Ja, das war gar keine Frage, Kritiker natürlich mein damaliges Umfeld, die das aber nicht verstehen konnten. Nachher, später als ich gerade noch eine zweite Veränderung eben dann, als ich aus dieser klassischen Selbständigkeit raus bin ins Unternehmertum, da war mein Papa der größte Kritiker, der immer gesagt hat: „Na Mädel, so geht es nicht.“ Er hat selber ein Geschäft, Unternehmen also er hat aus seiner Erfahrung gesprochen und konnte das, was ich mache, mit residualem Einkommen überhaupt nicht nachvollziehen. Heute findet er das toll. Und unterstützen tun mich vor allem die Leute, ich umgebe mich gerne mit Menschen, die schon da sind, wo ich hin will. Und da finde ich auch meine Unterstützer und es ist einfach super, wenn man sich mit diesen Menschen umgibt, die ja einfach so das erreicht haben, was man selber möchte. Das inspiriert, motiviert und tut einem einfach gut.

Es gibt ja auch diesen Satz: Wenn du in einem Raum bist mit 5 Menschen und du bist immer der erste, dann solltest du den Raum wechseln.

Ja, jetzt gerade was Beziehungen betrifft, verändert sich Vieles, wenn man sich selber verändert. Das ist definitiv so.

Was war in der Veränderung, da guck ich auf die Erste wie auf die Zweite, dein belastendes Problem und wie konntest du damit umgehen?

Bei der ersten „aus dem Kloster raus“, war natürlich das Thema, dass ich - damals war es so, dass man auch so gut wie kein Geld mitbekommen hat – ja, also das erste war so die Frage: „Ja wohin denn jetzt“. Als mit ein paar Hundert Euro konnte ich mir grad was zum Anziehen kaufen, aber keinesfalls in eine Wohnung einziehen oder sowas. Ja, du musst auch sobald du aus dem Kloster raus bist, auch Krankenkasse selber bezahlen. Aber, von was, ich hatte keine Anstellung, ich hatte keine Wohnung, ich hatte nichts. Also das war das Herausforderndste damals und was auch im ersten Moment die Belastung ist. Es hat sich aber sehr schnell gelöst, wenn man immer Menschen findet, die einen unterstützen und in meinem Fall hatte ich das Glück dann, dass meine Eltern auch eine Ferienwohnung im Haus hatten, wo ich dann einziehen konnte.

Und im zweiten, wie ich mich selbstständig gemacht habe als Unternehmerin. Da war wirklich eine große Herausforderung, dass ich komplett auf jemand anderen, jemand anderen promotet hab und zu wenig auf mich selber vertraut habe. Und das war etwas, dass ich einfach lernen durfte im Laufe der Zeit, zuhören wirklich. Andere durchaus zu promoten, aber auch mich selber so wahrzunehmen mit dem, was ich habe und was in dir steckt und auch das in den Vordergrund zu stellen.

Musstest du dann noch mal für das neue, musstest du da noch mal extra Ausbildung machen oder eine Fortbildung oder eine Umschulung oder war das so learning-by-doing?

Also eine Umschulung nicht und Ausbildung in dem Sinn auch nicht. Aber es war wirklich so, dass ich gelernt habe und ich bin immer am Lernen, ich lerne total gern, ich habe Seminare besucht bei Anthony Robbins, ich habe Seminare besucht bei Eric Worre. Ich habe viel besucht, um einfach selber zu lernen für mich, für mein Business wäre es nicht notwendig. Das ging alles auch leichter, ich für mich habe das einfach gemacht, weil ich auch schnell und zügig vorankommen wollte und weil ich einfach da von den Besten lernen wollte, aber es ist nicht notwendig.

Was war in der Veränderung dein größter Fehler? Wie konntest du auch mit dem Fehler umgehen?

Also beim Klosteraustritt war überhaupt kein Fehler, das war die absolut gute und richtige Entscheidung. Bei den weiteren, das ist Unternehmertum war genau das, was ich vorher so genannt habe, dass ich einfach komplett auf jemand anderen vertraut habe und komplett darauf verwiesen hab, komplett diese Person promotet hab. Das war der größte Fehler und ich habe es vorher schon gesagt, da habe ich einfach gelernt, ja selber Verantwortung zu übernehmen.

Ja, da will ich gerne kurz noch mal nachhören. Ich vermute einfach, dass sehr viele, die uns zuhören, an dem Punkt sind, wo sie selbst für sich überlegen: ich möchte was verändern. Im Sinne habe ich dich so richtig verstanden: Wenn ich für mich selbst nicht klappern oder nicht werben kann, dann habe ich ein Problem?

Ja also ich glaube, sowas darf ja wachsen. Wie heißt es, muss ja nicht von heute auf morgen da sein, das Wachsen. Aber wichtig ist, dass die Person, mit der man zusammenarbeitet oder mit der man zusammen auf dem Weg ist, dass man sich das wirklich sehr genau anschaut, ob die Werte passen, und das abstimmen. Das ist ein wichtiger Punkt und nur dann sollte man sich mit jemand auf dem Weg machen, wenn das stimmig ist. Dann gilt es wirklich zu schauen ja, wie kann ich selber für mich dastehen und auch das, was von dem ich überzeugt bin und nach außen tragen, ja durchaus.

Meine nächste Frage im Fragebogen kann ich mir eigentlich sparen, denn ich glaube nicht, dass du der Fee, die dir jetzt anbieten würde nach 2003 zurückzuspringen sagen wirst: Juhu, machen wir sofort!

Nein, niemals. Auf keinen Fall, wobei ich auch ab und an mal an einem Punkt war, wo ich was bereut hab und mir gedacht habe: Man, hätte ich das schon früher gewusst und ein bisschen früher angefangen hätte. Also mit meinem Unternehmen habe ich erst 2009 angefangen, wenn ich das schon 2002 angefangen hätte, wär es schön gewesen, aber nee ich bin für alles dankbar, was ich in der Zeit gelernt habe und mitgenommen habe und es ist immer die richtige Zeit.

Was sind die entscheidenden Ressourcen, die du vom Alten mit ins Neue mitgenommen hast?

Das ist ganz klar das Vertrauen in Gott, Vertrauen in mich selber auch und das Lernen. Das hatte ich schon immer, dass ich gern gelernt habe, bis es etwas ja, was ja unglaublich voranbringt und mir sehr viel geschenkt hat.

Wie ist das, ich weiß nicht wie du damals zum Kloster gekommen bist … Aber wenn du jetzt dran denkst, was du heute beruflich machst. Hast du als Kind oder als Jugendliche schon mal was Ähnliches gemacht?

Ja, in ganz kleiner Form ich wollte als Kind ja immer in die Mission. Irgendwie war das damals so meine Vorstellung und ich wollte immer ganz vielen Menschen helfen. Das hatte ich so als Kind schon und da habe ich damals, ich war in so einer Jugendgruppe mit einer Schwester und dem Pater, die das auch begleitet haben. Da hat man immer, ich sage jetzt mal, verschiedene Dinge verkauft für einen guten Zweck und dann bin ich damals, ich habe Flohmärkte gemacht, ich habe Stände gemacht in der Stadt, ich bin von Haus zu Haus gegangen, Sachen verkauft, habe Leute gefragt, ob ich einkaufen kann für sie, habe ich damals immer Geld gesammelt, um das einfach für einen guten Zweck verwenden zu können an unterschiedlichste Sachen, die die Stadt unterstützt haben, aber das habe ich schon als Kind gern gemacht.

Also im Endeffekt einfach wieder neu entdeckt?

Wieder neu entdeckt, genau. Jetzt verkaufe ich zwar keine Ohrringe und so klein Geschichten, aber ich verkaufe einfach die Möglichkeit so frei zu sein.

Du guckst einfach, dass die Leute einfach einen guten Lebensstil haben können.

Ja, genau.

Und dass du im gewissen Maße Luxus hast, ob das nun wirklich nur Luxus gewesen ist, was du damals den Menschen angeboten hast, sie sich Lebensstil holen konnten.

Ja und wie du sagst und es ist noch viel mehr wie nur der Lebensstil. Es ist wirklich diese Lebensqualität, also ein wirklich erfülltes. Es ist wirklich diese Lebensqualität also ein wirklich erfülltes glückliches Leben zu haben. Mir würde die finanzielle Freiheit, als solche nicht reichen. Das wäre mir zu wenig. Es gibt so viele Menschen, die einfach Millionäre sind und glücklich und erfüllt leben, aber auch andere.

Auf jeden Fall, ich weiß nicht wie weit es dir das Buch von Dorothee Sölle etwas sagt „Der Tod am Brot allein“?

Ja, ja genau!

Das erlebe ich des häufigeren, dass es eben halt Menschen gibt, Kohle haben Sie genug, aber der Rest ist die Beziehungslosigkeit.

Richtig und auch die Zeit. Also das ist für mich, das habe ich gemerkt, auch in meiner Erkrankung damals, wie wichtig das Thema Zeit ist. Von daher, so habe ich vorher so gesagt: Halb so viel arbeiten, doppelt so viel verdienen. Und denke, da wirklich das tun zu können, was mir von innen heraus Freude macht, was mich erfüllt, was mich begeistert, das finde ich das Schöne.

Und das hört man auch an deiner Stimme!

Ja ich bin da auch wirklich reich beschenkt, das muss man schon sagen, in jeder Hinsicht. Ich habe übrigens auch meinen Mann kennengelernt 2004 und habe 2005 geheiratet, auch in der Hinsicht ist es einfach ein unglaubliches Geschenk, dass ich sehr dankbar bin, dass ich, im Kloster die Erfahrung machen konnte, aber heute vor allem auch in einer Beziehung lebe, die so befruchtend und unterstützend und bereichernd ist.

Das hat ja vielleicht auch noch mal von außen her Reaktion gebracht, im Sinne von, die ehemalige Nonne heiratet jetzt, oder?

Ja durchaus und vor allem ich wollte auch kirchlich heiraten, was ja so in der Form im Katholischen nicht so ganz einfach ist. Von meiner Seite aus wäre das sogar gegangen, wenn ich da aus dem Kloster entlassen würde, dann vom Bischof… Allerdings mein Mann ist geschieden und das wäre auch möglich gewesen, weil seine Frau keine Kinder wollte. Deswegen hätte man sich aus kirchlichem Recht scheiden lassen können, das wollte ich aber nicht, weil ich sagte, das stimmt nicht. Er hat seine Frau geliebt und Herz, aus Liebe geheiratet. Unsinn da zu annullieren. Sondern sie hat ihn halt verlassen und Gott sei Dank erstmal aus meiner Sicht heute. Das ist einfach okay und wir haben zum Glück einen Pfarrer gefunden damals, der einfach einen Gottesdienst für uns gestaltet hat und wir in und nach dem Gottesdienst unsere Feier hatten und die meisten haben gesagt das war schöner wie jede normale Hochzeit. Es findet immer Wege und Möglichkeiten.

Du sagtest vorhin, dass du gerne liest. Welches Buch oder welchen Film würdest du Menschen empfehlen, die im Augenblick in der Situation sind wo sie sagen: Ich muss jetzt eigentlich etwas verändern, aber ich weiß noch nicht wie?

Also ich lese ja selber in der Woche mindestens zwei bis drei Bücher. Aber ich werde mich jetzt mal auf 3 beschränken, die ich empfehle. Was ich empfehlen kann für jemand, der sich verändern möchte ist „Der kleine Vorsprung – Slight Edge“ wo es wirklich drum geht in kleinen Schritten Veränderung zu machen, das 2., was ich empfehle ist „Go Pro“ von Eric Worre, um einfach noch mal ganz klar anzuschauen, in welchem Bereich steht man denn eigentlich und wo solls hingehen. Das dritte ist von mir selber herausgegeben auch „Erfolgreich mit Werten“ hier noch mal zu schauen: Was ist mir denn wirklich wichtig, und wo soll die Reise hingehen?

Ja, breit gestreut, ich denke da ist für jeden etwas dabei.

Das hoffe ich!

Da bin ich mir sicher! Frage: Würdest du den Zuhörern noch einen Leitsatz oder eine Lebensweisheit schicken?

Ich habe zwei Sätze, die mich sehr stark begleiten und die vielleicht auch für die Zuhörer wirklich eine Bereicherung sein können. Zum einen diesen Satz aus der Bibel, wo Jesus sagt: Ich bin gekommen, damit ihr das Leben habt, das Leben in Fülle. Ein erfülltes Leben. Um das geht es uns. Das andere: „Ob du glaubst du schaffst es oder, ob du glaubst du schaffst es nicht, in beiden Fällen hast du Recht.“ von Henry Ford. Und diese beiden Sätze, hoffe ich, dass das für die Zuhörer auch eine Bereicherung ist, denn ja, ein erfülltes Leben ist uns allen geschenkt, wir haben alles in uns, was wir brauchen und die Frage ist nur: Glauben wir dran, und setzen wirs dann um?

Dann sage ich erstmal ganz herzlichen Dank, aber nicht ohne zu fragen: Wie können dich die ZuhörerInnen erreichen?

Am allerbesten über Facebook Amata Bayerl oder gern auch von meiner Seite www.amatabayerl.de. Bayerl schreibt man wie den Freistaat Bayern nur ohne L. Ansonsten gerne auch über Facebook oder per WhatsApp. Da kannst du gerne in die Notes meine Nummer reinschreiben, da kann man mich gut erreichen.

Dann sage ich mal ganz herzlichen Dank!

Ich danke auch Stefan!

Auf ein nächstes Mal! In welchem Zusammenhang wissen wir im Augenblick noch nicht, aber schauen wir mal!

Bestimmt. Vielleicht bei uns im nächsten Gleitzeit Retreat, vielleicht machen wir mal zusammen eins auf Mallorca Stefan.

Du, warum nicht. Genau, warum nicht, da habe ich so eine Reihe von Ideen.

Ich auch das wird noch spannend! Danke dir.

Kontakt: https://amatabayerl.de

(C) Stefan Hund - Für Sorgenfrei-im-Unternehmen - Ingenieurbüro H. Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und betriebliches Gesundheitsmanagement.


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