Stille:zeit - Zukunft ruft an

Stille:zeit - Zukunft ruft an

**Das Leben ist zu kurz, um in einem Beruf oder auch im eigenen Unternehmen zu arbeiten, das krank macht. Bekanntlicherweise gibt es tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. (C.L.Börne) ** Arbeitssicherheit schützt nicht nur die Gesundheit des Unternehmers und des Mitarbeiters, sondern auch die des Unternehmens. Mancher Unternehmer, manche Führungskraft hat auf diesem Hintergrund sein bisheriges Leben mit einem Wechsel in einen ganz anderes berufliches Umfeld transformiert und ist so zu neuem Wachstum gekommen.

"Stille:Zeit® - Zukunft ruft an" ist der Interview-Podcast mit Unternehmern und Führungskräften, die erfolgreich (mindestens) eine zweite Karriere in einem ganz anderen Bereich gestartet haben.

Das Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement, berät seit rund 25 Jahren erfolgreich Unternehmen, Unternehmer und Mitarbeitende (m/w/d). Der Moderator Stefan Hund begleitet seit 2004 International Unternehmer und Führungskräfte. Sein Spezialgebiet sind Schweigeseminare.

Das Anhören des Podcasts ist DSGVO-konform möglich, ohne dass persönliche Daten von Podigee oder uns gespeichert werden. Weitere Informationen, Datenschutz und Kontaktmöglichkeiten www.sorgenfrei-im-Unternehmen.de

Stillezeit-020-Vom Ingenieur und Troubleshooter zum ONLINE -Ingenieur und Unternehmer

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Maik Pfingsten

Vom Systemingenieur vor Ort zum Productized Service komplett online.

Maik Pfingsten, lebt mit seiner Familie in der Region rund um Köln. Er startete nach seinem Studium als Systemingenieur im Automobilbau, wurde dann Troubleshooter in diesem Umfeld.

Seine Erfahrung und die seiner Familie war, dass er letztlich Zeit und Lebensqualität gegen Geld tauschte. „Ist der Maik unterwegs - ist das Konto voll - war er daheim, dann hatte er keine Aufträge“.

Diesen Wahnsinn wollte er nicht länger mitmachen und begann seine Tätigkeit komplett zu digitalisieren und damit einerseits sein Wissen online verfügbar zu machen, automatisiert anzubieten und andererseits Kunden nach einander in Asien und dann Mittelamerika beraten zu können - und das von einem Ort seiner Wahl aus - ohne jedes Mal reisen zu müssen. Nicht mehr er folgt seinem Business, sondern er baut sein Business nach seinen Bedürfnissen. Das bedeutete für ihn und seine Familie einen großen Gewinn an Lebensqualität - aber die Umstellung zu Beginn irritierte erst einmal, vor allem seine Frau. Der bisherige Glaubenssatz wurde auf den Kopf gestellt: Jetzt war Maik viel daheim und trotzdem in der Kasse keine Ebbe… - Dazu hat er ein Beratungsunternehmen für Berater aufgebaut, welches so spezialisiert arbeitet, dass es selbst für Nahestehende schwierig ist, zu erklären, womit er sein Geld verdient.

Letztlich arbeitet er als „Last Level Support“ für (extrem speziell) bestimmte Ingenieuersdienstleistungen - sein Spezialgebiet sind „Lastenhefte“ - also die Gestaltung und Steuerung hochkomplexer Projekte/Angebote/Produkte. Diese Beratungsdienstleistung hat er digital standardisiert und mit großem Mehrwert (virtuelle Bibliotheken) online verfügbar gemacht. Seine Kunden suchen und kaufen diese Leistung im entsprechenden Paket zu einem Festpreis. Darüber hinaus vermittelt er auf Anfrage zusätzliche Unterstützungsingenieure, die für die Umsetzung beim Kunden vor Ort arbeiten. Insider nennen dieses Angebot „Productized Service (Consulting). Immer mehr kommt mit „virtual Mentoring“ ein zweiter Bereich hinzu, ein Internet-gebundenes persönliches (bis hin zu Privatissime) Train-the-Trainer-Programm.

Gerade in der Umstellung ist seine Frau seine größte unterstützende Kritikerin. Darüber hinaus hat er sich Menschen gesucht, von denen er lernen konnte. Das waren Menschen, die schon dort waren, wohin er wollte. (Modellieren)

Fragt man ihn selbst, was er beruflich macht, so kommt er ins Stocken. Er ist so spezialisiert, dass es nur noch Eingeweihte verstehen oder zumindest als eine relevante Ahnung haben. Sein gesamtes Business ist absolut virtuell, er braucht nur noch einen Laptop mit Internetanbindung gleichsam als Schaufenster, wo eine kleine Auswahl des Angebotes zu sehen ist. Dazu eine Kamera und ein Mikro. Man kann es nicht wirklich be-greifen… - Er hat, aber er braucht kein Büro. Seine Form von Freiheit.

Diese spiegelt sich auch, dass er völlig ohne fremdes Geld (Unternehmens- oder Privat-Schulden) auskommt. Er sieht auch für sich, dass er lieber ein Einzelunternehmer im Netzwerk ist, als mit anderen gemeinsam ein Unternehmen zu gründen. Hier hat er viel Lehrgeld gezahlt.

Wenn er heute wieder neu von Null starten würde, wäre er mit einem Laptop und 1000 Euro nach zwei Jahren wieder auf dem gleichen Einnahme-Level wie heute. Sein Business ist nicht austauschbar - und es war für ihn von Beginn an wichtig „spitz in eine Nische zu gehen.“ Er trifft auf den Kernnutzen einer ganz bestimmten Zielgruppe und supported diesen auf höchstmöglichem Niveau. Das Internet mit der virtuellen Präsenz bietet ihm zusätzlich eine „Hebelmöglichkeit“, weil Zeit und Entfernung nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Damit wird es skalierbar. Sein nächster Mindset ist, einer der ersten in Deutschland zu sein, die es in diesem Business als One-Man-Show auf einen Umsatz jenseits der Million zu bringen. In anderen Teilen der Welt ist das schon Realität.

Zu seinem Angebot kommt inzwischen verstärkt ein virtual Mentoring hinzu. Für ihn das realisierte Verrückte - für andere das Undenkbare, dass er Vertrauen rein auf virtueller Basis aufbaut und pflegt. Vielen seiner Geschäftspartner wird er zeitlebens nur online begegnen.

Buchempfehlungen:

  1. Rich Dad - Poor Dad - Robert T. T. Kiyosaki
  2. ReWork — David Hansson und Jason Fried
  3. Invested - Danielle und Phil Town

Herzlichen Dank

Kontakt: www.maikpfingsten.de

(C) 2018 - www.Sorgenfrei-im-Unternehmen.de - Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und betriebliches Gesundheitsmanagement

Diese Podcastfolge wird unterstützt von www.heldenspaehre-schweigeseminare.de - Hier werde ich (Moderator Stefan Hund) im vom 5.-12.10.2019 Unternehmer und Führungskräfte mit einem gemeinsamen Heldensphäre-Angebot unterstützen.


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